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Expertinnen- Beratungsnetz
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UNICA erfolgreich an den Start gegangen:
Auftaktveranstaltung am 11. Januar 2010 in der Handelskammer Hamburg

Am 11. Januar 2010 konnten sich in der Handelskammer Hamburg 150 geladene
Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft vom gelungenen Start des Mentoring-Pilotprojekt
der Arbeitsstelle Expertinnen-Beratungsnetz/Mentoring an der Universität
Hamburg überzeugen. In Kooperation mit der Universitäts-Gesellschaft
und großzügig gefördert von der Claussen-Simon-Stiftung
werden in dem Programm Studentinnen und Doktorandinnen der EPB- und der
WiSo-Fakultät durch ein Langzeit-Mentoring unterstützt.

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Die
Grußworte der Auftaktveranstaltung sprachen Frank Horch (Präses
der Handelskammer),
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Senator
Axel Gedaschko
(Präses der Behörde für Wirtschaft und Arbeit), |
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Dr.
Katrin Vernau (Kanzlerin der Universität Hamburg)
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| sowie
Georg Joachim Claussen (Vorstandsvorsitzender der Claussen-Simon-Stiftung). |
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Im Mittelpunkt
standen dabei die Bedeutung der Förderung von hervorragenden weiblichen
Talenten für die Stadt Hamburg, ihre Unternehmen und die Universität.
Die Kanzlerin
betonte: "Das Expertinnen-Beratungsnetzwerk zeigt beispielhaft für
viele andere Initiativen der Universität Hamburg, wie fruchtbar und
wichtig für uns die Zusammenarbeit der Universität mit der Wirtschaft,
der Stadt und der Gesellschaft ist. Das neue Projekt UNICA wird diese
Zusammenarbeit noch intensivieren. Lassen Sie uns gemeinsam dafür
sorgen, dass diese Initiative erfolgreich verläuft."
Senator Axel
Gedaschko äußerte: "Obwohl es zunehmend hochqualifizierte
Frauen gibt, steigt die Beteiligung von Frauen an Führungspositionen
in der Wirtschaft nur wenig an. Nicht nur vor dem Hintergrund der absehbaren
demografischen Entwicklung, sondern auch aus ökonomischen Gründen
ist für Unternehmen ein Erschließen dieser Potenziale eine
Notwendigkeit. Ich freue mich, dass sich sechs renommierte Hamburger Unternehmen
in der Pilotphase engagieren - und weitere ein großes Interesse
an dem Projekt zeigen. Dies ist eine erfreuliche Perspektive, um auch
mittelfristig das Fachkräftepotential am Standort auszubauen und
zu nutzen."
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Prof.
Dr. Horst W. Opaschowski, bis 2006 Professor für Erziehungs-wissenschaft
an der EPB und heute wissenschaftlicher Leiter der BAT-Stiftung
für Zukunftsfragen,
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äußerte
in seinem Vortrag "Die Arbeitswelt wird weiblicher. Einstieg. Aufstieg.
Zukunftspotentiale" (s. Stiftung für Zukunftsfragen
www.bat.de):
"Frauen bekommen zunehmend größere Berufschancen, weil sie
immer besser qualifiziert sind und die Männer teilweise übertreffen.
Bundesweit erzielen Mädchen und junge Frauen schon heute bessere
Schulabschlüsse als ihre männlichen Kollegen. In Zukunft werden
aufgrund höherer Qualifikation die Frauen in den Führungspositionen
ebenso erfolgreich und anerkannt sein. Weil immer mehr hochqualifizierte
Frauen nach oben wollen und 2030 dort auch ankommen, wird die Luft für
männliche Karrieren dünner. Dies wird nicht ganz konfliktfrei
verlaufen. Denn beide Geschlechter sehen sich mit einer doppelten Vereinbarkeits-Krise
konfrontiert: Zur Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesellt
sich die Frage der Vereinbarkeit von Frauen- und Männerrollen. Rollenwechsel
sind angesagt: Wer spielt' in Zukunft die Hauptrolle des Versorgers
und wer die Nebenrolle des Zuverdieners?"
"UNICA
hat zum Ziel, jungen, hochbegabten und motivierten Studentinnen und Doktorandinnen
als potenziellen Nachwuchsführungskräften den Weg zum beruflichen
Einsteigen und Aufsteigen zu erleichtern - mit Coaching und Mentoring
durch erfahrene, hochqualifizierte weibliche Führungskräfte",
| so
Prof. Angelika C. Wagner, Leiterin der Arbeitsstelle Expertinnen-Beratungsnetz/
Mentoring. |
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Längerfristig
soll ein Netzwerk weiblicher Führungskräfte in Kooperation zwischen
Universität und Wirtschaft und damit ein Hamburger Leuchtturm als
bundesweites Vorbild entstehen.
Neben den
Hamburger Unternehmen Otto Group, Studio Hamburg, Unilever Deutschland,
Gruner+Jahr und British American Tobacco Germany begleitet auch Philips
Deutschland das Pilotprojekt inhaltlich.
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Frank
Waldmann, Vice President Human Resources Philips DACH & HRM
Key Market DACH Philips Healthcare, unterstrich in seinem Vortrag die Wichtigkeit von "Diversity"
in seinem Unternehmen.
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| Zum
Abschluss moderierte Dr. Peter Schäfer, Vorsitzender des Vorstands
der Universitäts-Gesellschaft Hamburg, eine Podiumsdiskussion,
an der Mentorinnen und Mentees des Expertinnen-Beratungsnetz/ Mentoring
teilnahmen. |
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Dem Publikum wurde durch die Statements deutlich, dass die
Begleitung durch eine Mentorin essenzielle Fragen beim Berufseinstieg
beantworten kann. Dazu gehören z.B.: "Will ich später wirklich
einmal Führungsverantwortung übernehmen? Wie plane ich meine
nächsten beruflichen Schritte? Wie sichere ich meine Arbeitsfähigkeit?"
Nach
der Auftaktveranstaltung geht es jetzt in die Auswahlphase der Mentees.
70 Bewerbungen sind eingegangen. Die 20 besten Frauen sollen durch ein
mehrstufiges Auswahlverfahren mit Assessment Center identifiziert werden.
Diese werden dann an eine passende Mentorin vermittelt und über einen
Zeitraum von bis zu vier Jahren begleitet. Dazu wird es Coaching-Angebote
in mentaler Selbstregulation sowie Netzwerktreffen und Workshops geben.
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